Man tauscht nur die Probleme.

Der neue Job nimmt zwar langsam Gestalt an, aber der Frust über den Chef wächst. Ich kenne ihn ja schon länger, aber jetzt, wo ich nebenan sitze, geht mir seine Scheißegalhaltung ziemlich an die Nieren. Jahrelang habe ich ja schon die Arbeit meiner Chefin mitgemacht, die sich nie für ihre Mitarbeiter interessiert hat. Jetzt geht das so weiter, ich fühle null Wertschätzung gegenüber seinen Mitarbeiterinnen, Hautsache, er hat ein bequemes Leben.

Ich bin einfach nicht abgestumpft. Mich machen bestimmte Dinge traurig und wütend. Wenn das einmal nicht mehr so sein sollte, dann hätte ich es vielleicht leichter im Leben und im Beruf, aber dann wäre ich wohl innerlich tot.

Trotzdem frage ich mich, wie ich besser durch den Alltag kommen kann.

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3 Gedanken zu „Man tauscht nur die Probleme.

  1. Zufällig nehme ich gerade an einer Maßnahme teil, in der kürzlich ein neuer Dozent auftauchte, der uns jetzt Coachen soll. Er hat Psychologie studiert und war erster Vorstandsvorsitzender eines international vertretenen Unternehmens. Sprich: Ein echter Profi!

    Er hat uns (ganz zufällig) Heute erklärt, dass Mitarbeiter die viel arbeiten auf der einen Seite unentbehrlich, aber für den Firmenboss im Prinzip uninteressant sind. Fleissige Mitarbeiter sind das Rückgrad des Unternehmens, werden aber als Arbeitstiere betrachtet und entsprechend behandelt.

    Ein, wie er sich ausdrückte, „Idiot“, der von nix auch nur die geringste Ahnung hat, aber große Fresse besitzt und sich beim Chef oder dem Vorstand immer wieder in Erinnerung bringt und mit den Kollegen umspringt wie mit Leibeigenen – Zitat vom Dozenten: „… bei dem sagt der Chef doch sofort: Den will ich hier nicht haben, also versetze ich ihn; ist doch logisch“.

    Um nun Deine Situation zu verbessern, musst Du selbst erkennen, dass Du in diesem „Fleissiger Arbeiter der sich nie beschwert und sich für die Firma tot schuftet“-Schema steckst. Hast du das soweit verinnerlicht und bist Frustgeladen, kannst du – sofern möglich – zum „Arschloch“ mutieren und dem Chef jeden verdammten Tag auf der Matte stehen und damit prahlen wie gut du bist und dass ohne dich nichts laufen würde.

    Glaub mir, spätestens nach drei Wochen bekommst du jede Position die du haben willst und erhälst ganz automatisch die Wertschätzung die du brauchst. Denn im Gegensatz zum handelsüblichen „Null Ahnung“-Arschloch hast Du den Vorteil, dass Du von Beginn an Leistung bringst und diese belegen kannst. 😉

  2. Hallo Meinungsmacher,

    danke für Deinen Kommentar.

    Für diese Art von Deal ist mir der Preis zu hoch. Ich will nicht zum Arschloch mutieren und ich will auch nicht andere schikanieren.

    • O.k., macht ja nichts. Jeder muss sehen wo er bleibt und was ihm wieviel wert ist. Wünsche Dir noch viel Kraft für die Zukunft! ^^

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