Zucker… so süß wie Zucker

Ach, die Welt ist schlecht. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, hat eine genetische Komponente (Hallo Eltern!), eine umweltbedingte Komponente (Hallo Eltern!) und die Ernährung hat auch einen Anteil (Hallo Serotonin).

Soweit, so bekannt. Aber jetzt sind auch noch die Softdrinks schuld?

Ich will alles wissen!

N… wie Nackenschmerzen

Man muss nicht besonders esoterisch sein, um darauf zu kommen: Sicherlich liegt mir nicht nur köperlich, sondern auch seelisch immer noch eines auf den Schultern, sitzt mir im Nacken, ist meine Haltung nicht besonders gesund für meinen Körper.

Es ist ein langer Weg, die Schmerzen körperlich und seelisch aufzulösen. Sie zermürben mich, weisen mich aber auch permanent darauf hin, dass eben kein Gleichgewicht herrscht, dass sich etwas in meinem Leben ändern muss, insbesondere an meiner (körperlichen wie geistigen) Haltung zu meiner Arbeit, meinem Körper und seinen Bedürfnissen, zu meiner bedürftigen Seele und Themen wie Leistung, Pausen, Selbstwert.

Ich finde es anstrengend und ungerecht, denn mit der Depression habe ich weiss Gott schon eine anstrengende, zeitraubende und anspruchsvolle Einschränkung.

Deswegen finde ich Sprüche wie „Das Schicksal bürdet uns nicht mehr auf, als wir tragen können“ auch so bescheuert. Erstens gibt es viele Menschen, die ihr Leben eben nicht tragen können, sonst würde niemand „freiwillig“ aus dem Leben scheiden. Zweitens finde ich, niemand muss ausgerechtnet an mir einen Rekordversuch vornehmen 😛

 

T… wie Tränen

Aus irgendeinem Grunde versiegen meine Tränen nicht. Dort, wo sie herkommen, sind wohl noch zuviele ungeweinte Tränen, zuviel, was noch betrauert werden muss.

Mich erleichtert das Weinen nicht. Ich kann mir nichts von der Seele weinen und mich danach besser fühlen.

Ich habe zwar im Rahmen der Therapie geweint, aber auch jetzt zu Hause fühle ich mich erschöpft, zerschlagen, mit verquollenen Augen und dem Bedürfnis, mich auf der Couch zusammenzurollen und nicht wieder aufzustehen, bis alles besser ist (also nie?).

Stattdessen habe ich die „Hausaufgabe“ begonnen, mir ein Glas Wein eingeschenkt und ein paar dringend zu erledigende Mails verschickt. Ich war also richtig brav, aber den Flur aufräumen müsste ich eigentlich auch noch, ich hatte nämlich gestern leichtsinnig begonnen, Kleidung auszusortieren.

Aber egal, jetzt kriegt die kleine Anna erst mal ihr Abendbrot und dann sehen wir weiter. Und wenn ich um neun ins Bett will, ist es auch gut.

A… wie Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein Thema, das mich seit mehreren Jahren begleitet, und noch immer fällt sie mir im Alltag sehr schwer.

Beispiel gefällig? Nachdem ich mir eben etwas zu Essen gemacht habe, habe ich „nebenbei“, also während der Nahrungsaufnahme, in einer Zeitschrift gelesen. Dass das nicht achtsam ist, fiel mir dann doch selbst auf 😉

Allein zu essen finde ich aber auch eine der schwierigsten Übungen. Das Essen bewusst zu genießen ist dann fast unmöglich, wenn man sich so alleinallein fühlt.

Aber ich denke, es lohnt sich, weiter dran zu bleiben. Ich habe die Zeitschrift beiseite gelegt, versucht, die verschiedenen Aromen wahrzunehmen und dankbar zu sein, dass ich für mich sorgen kann, dass es mir materiell an nichts fehlt und dass ich in der LAge bin, überhaupt wieder Anteil an bestimmten Dingen zu nehmen. Für Achtsamkeit braucht es schon einiges an eigener Energie.

Das wöchentliche Yoga ist ebenfalls sehr hilfreich dabei, auch wenn ich dort ebenfalls immer wieder spüre, wie schwer es ist, im Moment zu sein, bei mir zu bleiben, meinen Körper in den Mittelpunkt zu stellen und nicht ständig den Geist rattern zu lassen.

Zu Hause selbst Yoga zu üben, ist momentan für mich nicht möglich. Ich scheine dafür nicht die Energie zu haben, mich allein mit Yoga zu beschäftigen. Aber ich denke, das kommt irgendwann auch noch.

 

Traumdeutung: Making History

Hallo da draußen,

ich hoffe, Ihr hattet alle einen guten Start in dieses Jahr. Ich hoffe, es wird ein leichteres Jahr, insbesondere für alle Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, egal ob körperlicher oder psychischer Natur. Wir sind nicht allein, wir sind viele!

Mir geht es gerade ganz gut, was ich dazu nutzen möchte, ein Thema zu beleuchten, dass mir seit einiger Zeit am Herzen liegt: meine nächtlichen Träume. Hierbei soll nicht die Rede sein von den gelegentlichen wilden und abseitigen Träumen, sondern von den wiederkehrenden Träumen, die mich seit unterschiedlich langer Zeit begleiten und in letzter Zeit verstärkt beschäftigen. Ihr merkt: das wird eine Artikelreihe 😉

Teil 1: Das Abitur

Hierbei geht es immer um die Prüfung in Geschichte, ich habe mich nicht vorbereitet, weiss nicht, wann die Klausur überhaupt stattfindet (oder ob ich sie bereits verpasst habe) und die benötigten Bücher sind in der Bibliothek nicht aufzutreiben.

So: was stresst mich derzeit so, was betrachte ich unterbewusst als Prüfung, worauf fühle ich mich nicht vorbereitet?

Ist es die Arbeit, der nötige Jobwechsel, das mögliche „Outing“ als depressiv – worum geht es hier wohl?

Expertinnen und Experten vor, nur Mut, einfach wüst spekulieren ist erlaubt!